Jörg Wachsmuth
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Riesentuba

16.05.2012 MOZ.de (Nachrichtenportal für Brandenburg)

Markneukirchen (dpa) 2,05 Meter hoch, knapp 50 Kilogramm schwer und eine Oktave tiefer als ihr normales Ebenbild: Die größte spielbare Tuba der Welt hat ihre musikalische Feuertaufe bestanden.

Mit Standing Ovations und viel Beifall reagierte das Publikum am Dienstagabend in der Musikhalle Markneukirchen auf die ungewöhnliche Leistung von Tubist Jörg Wachsmuth. Der Musiker aus der Dresdner Philharmonie ließ sich von einem sinfonischen Blasorchester begleiten und spielte zunächst das Stück "Der alte Brummbär" von Julius Fucik (1872-1916), das ursprünglich für Fagott komponiert und nun von Hans Reiner Schmidt - Bläser beim Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks - für die XXL-Tuba umgeschrieben wurde. Das Instrument war von vogtländischen Meistern hergestellt worden.

Wachsmuth zeigte sich am Morgen danach schon wieder bei Atem und bewegt: "Ich hatte eine Träne im Knopfloch. Das war ein erhebender Moment. Standing Ovations im Vogtland sind sehr selten, gestern dauerten sie minutenlang", sagte er der Nachrichtenagentur dpa. Nach Lage der Dinge wird die Mega-Tuba kein Museumsstück werden. Inzwischen steht fest, dass sie beim Silvester- und Neujahrskonzert der Dresdner Philharmonie in der sächsischen Landeshauptstadt erklingen wird. Schon zuvor hatte Wachsmuth Anfragen zu dem Instrument aus dem In- und Ausland erhalten. Zwischen den Auftritten soll es im Musikinstrumentenmuseum von Markneukirchen lagern.

Die Vogtländer versuchen auch, mit der Tuba ins Guinness-Buch der Rekorde zu gelangen. Im heutigen Kraslice (Tschechien) entstand vor etwa 100 Jahren zwar eine Tuba, die noch 40 Zentimeter höher ist als das jetzige Exemplar. Allerdings kann sie nicht gespielt werden, und auch die Proportionen einer "richtigen" Tuba stimmen nicht. Wachsmuth geht davon aus, dass Schmidt das Repertoire für die Riesen-Tuba durch eigenen Kompositionen oder Bearbeitungen noch erweitert.

Quelle: https://professorjoergwachsmuth.de/Riesentuba

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